Beni Altmüller
Tanzmalerei "Die Dinge wechselwirken untereinander und bewegen sich ins Unbestimmte".
Ausstellung 16. 3. - 1. 4. 2011
Live-Performance: Tanz-Malerei: Beni Altmüller (Malerei), Yeri Anarika Vargas Sanches (Tanz), Indes Ying-Xing Hu (Musik):
23.4.2011
Zeitliche Prozesse zeigen sich in Bildern als verstrichene Zeiten. Nasse Pinsel übertragen den Bildflächen mentale Zustände und deren Spuren vertrocknen dort zu Gegenständen. Gegen den Stan tanzen Körper, drehen und entwickeln sich wie schwerelos ins Unbestimmte.
Impressionen zur Live-Performance >
Skulptur "Fragementierte Bäume" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Die Summe und ihre Teile, der Wald und seine Bäume, die Suche nach den kleinsten Bausteinen der Materie im Teilchenbeschleuniger des Forschungszentrums CERN – all das kann in Beni Altmüllers „Fragmentierten Bäumen“ gelesen werden.
weitere Informationen zum Künstler: www.benialtmueller.de
ARF ARF
Video "Thread of voice" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Die KünstlerInnen Marcus Bergner, Michael Buckley, Frank Lovece und Marisa Stirpe bilden die australische sound poetry Gruppe ARF ARF.
Nanni Balestrini
Collagen aus den Serien "Crash" und "MOTS" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Nanni Balestrini wurde 1935 in Mailand geboren und lebt heute zwischen Rom und Paris. In den frühen 60ern war er Protagonist der „Novissimi“ sowie des „Gruppo 63“, zu dem die Autoren der Neoavantgarde sich zusammenschlossen. Er ist Autor zahlreicher, oft mit genreübergreifenden Techniken experimentierender Gedichtbände und Romane. Parallel zu seiner literarischen Produktion betreibt Nanni Balestrini maßgebliche Forschungen auf dem Gebiet des Visuellen. Ausgehend von der materiellen Seite des Wortes und unter Verwendung verschiedenster Verfahren und Materialien (bedrucktes Papier, Stempel, Plastik, Druckplatten, Landkarten, neue Technologien, öffentliche Skulpturen ...) hat er ein Universum an Wort-Bildern unserer Zeit entworfen, eine große visuelle Erzählung, bei der das Berichten von Fakten sich mit einer ästhetischen und sozialen Reflexion vermischt.
weitere Informationen zum Künstler: www.nannibalestrini.it
Natalie Deewan
"Take away - Heterotypia Font family " zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Natalie Deewan arbeitet an sprachlichen Lösungen, Reprogrammatik und Derivaten, Visitpostkarten, realer Literatur und Typografie. Sie entwickelte die Heterotypia Font Family, die aus mehreren Schwesternschriften besteht. An der Heterotypia Take Away & Printstation (Tischchen, Sessel, Laptop, Drucker, div. Papiere), besteht die Möglichkeit, die Schriften selbst auszuprobieren und kleine vor Ort ausgedruckte Schriftstücke mit nach Hause zu nehmen. Als weiteres Mitnehmsel liegen Belegungsschaubilder der heterotypia deewan, heterotypia classic, heterotypia wien und heterotypia 278ff zur Mitnahme auf. Darüberhinaus verbindet ein einschlägiger Letternsatz, gesetzt aus der heterotypia wien, die beiden Orte des Abends, die Zieglergasse entlang, die Westbahnstraße hinauf: ein Stadtpiercing zur Weitung des Gesichtsfelds.
weitere Informationen zur Künstlerin: www.heterotypia.net
Michael Endlicher
"Dramenbleche" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Michael Endlicher lebt und arbeitet in Wien. Er untersucht die Bedingungen sprachlicher und bildlicher Sinnproduktion. Vor dem Hintergrund des „linguistic turn“ – Wirklichkeit ist keine unverrückbare Voraussetzung mehr, sie wird viel mehr durch Sprache konstruiert – wird Schrift zentrales bildnerisches Ausgangsmaterial, Sprache konzeptuelle Konstante seiner Bilder, Objekte, Videos und Installationen.
weitere Informationen zum Künstler: www.endlicher.at
Wolfgang Georgsdorf
"Permanent Conference" (Xylomat) zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Im vielfältigen Schaffen Wolfgang Georgsdorfs spielen Töne beziehungsweise Musik immer wieder eine zentrale Rolle. Und so finden wir auch Varianten des von ihm entwickelten "Großen Waldxylophons" in vielen seiner klang- und waldbezogenen Arbeiten vor. Die Klanginstallation "Permanent Conference" bespielt er jedoch nicht selbst, denn sie wird durch die Nähe der BetrachterInnen in Gang gesetzt.
weitere Informationen zum Künstler: georgsdorf.com
Anselm Glück
"die bäume schwenken die jahreszeit. wir enden" Aus der Serie "Trashing the planet"
zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Anselm Glücks ästhetischer Anspruch ist Authentizität, ist eine unverdorbene Natürlichkeit der Handschrift. Ob er seinen Ansprüchen gerecht wird, weiß nur er selbst. Seine nicht geschriebenen, sondern gemalten Worte wirken wie passiert, ohne Vorsatz. Entsprechend dem Wachsen der Bäume, ihrem Schwenken im Rhythmus des Windes und im Zyklus der Jahreszeiten, was der Zeit und damit der Vergänglichkeit mit zuverlässiger Regelmäßigkeit Gestalt gibt.
Victoria Hindley
"Sidewalk Interstice" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Victoria Hindley ist Künstlerin, Lehrende und freie Kuratorin. Sie arbeitet vor allem mit Fotografie, Sprache, der Buchform, sowie in Kooperation mit anderen. Ihr Interesse gilt der kulturellen Konstruktion von Bedeutung, wobei sie Dekodierungs-Strategien wie Abstraktion, Dekontextualisierung, Intervention, Humor, Sprechen und Lehren benutzt, um kulturelle und sozio-politische Konstrukte in Frage zu stellen.
Inmitten globaler Umbrüche ist Sidewalk als Meditation über die Verbindung von Urbanität und zivilem Ungehorsam konzipiert. Der Gehsteig als Symbol eines umkämpften Raums, von Zugang, Protest, (Wieder-)Aneignung. Vielleicht als Poetik des Widerstands. Sidewalk ist eine Reflexion über urbane Zwischenräume, ein Seitenblick auf die Stadt als Semantik, durch Widerstand übersetzt, eine filigrane Kartografie der Wiederaneignung. "Mich interessieren die flüchtigen Spuren der neu kontextualisierten Urbanität, ihre verborgenen Geschichten des Aufstands."
weitere Informationen zur Künstlerin: www.victoriahindley.com
Elisabeth Homar-Zogmayer
"Zyklus Waldgeschichten" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Während heute KünstlerInnen allerorts mit raumfüllenden Überformaten beeindrucken, nimmt sich Elisabeth Homar-Zogmayer räumlich zurück, reduziert ihre Interpretationen vom Wald auf beinahe Streichholzschachtel-Größe und eröffnet den dafür offenen BesucherInnen ihrer Welt im Kleinen Geschichten, Gleichnisse, Gedankenspiele. Dabei bedient sie sich des Rohstoffes Wald, sowohl was die Inspiration für ihre Erzählungen und Botschaften betrifft, als auch das Material.
Objekte und Collagen zu "UPcycling" mit Irene Wölfl, Peter Rosmanith, Hans Ringhofer 10. 6. - 3. 9. 2010
In der Ausstellung „UPcycling” zeigt Elisabeth Homar-Zogmayer Kleinstskulpturen und Minikollagen aus Abfall. Sie offenbart in ihrem Werk einen beneidenswert bewahrenden Zugang zum Leben: Zum Einen ist es das Kleine, das sie den bedrohlichen Gigantismen unserer Zeit unaufdringlich aber beharrlich entgegen setzt, an dem sie sich und in der Folge uns erfreut. Zum Anderen sind es die Materialien: abgelegte, verbrauchte Kleinigkeiten, die der Alltag an den ruhigen, friedvollen Strand Elisabeth Homar-Zogmayers spült und die sie vor dem uns alle belastenden Ende auf der Mülldeponie bewahrt. Nein, nicht nur bewahrt, sondern darüber hinaus mit neuer, lebensbejahender Energie auflädt, die uns fortan erfrischt.
Elisabeth Homar-Zogmayer erzählt mit ihren Werken Geschichten. Es sind sehr feinsinnige Weisheiten, die ihr das Leben in Form von „Fundstücken” zuträgt. So ist etwa eine Skulptur die Komposition aus unterschiedlichsten Fragmenten unserer Kultur und Natur mit ihnen eigenen Botschaften, die sie gerne aufnimmt und für ihre eigenen nützt. Die liebevoll komponierten 3D-Bilder erfahren allerdings erst durch den poetischen Titel ihre Vollendung. Vollendung und zugleich Initial für eine Geschichte im Kopf der Betrachter und Betrachterinnen. Und wie es eben ihre Art ist, erklärt sie uns ihre Philosophie mit einem Auszug ihrer Titelsammlung:
„Emsig strick ich mein Gedankengerüst: durchaus erwünschte Schwindelgefühle, ein Paradies zum Mieten, da läuft das Herz davon, ein Goldschopf, Glück macht sich breit, blumige Inselteile, dann rühr ich mich nicht mehr von der Stelle, mein Käfig war immer offen, meine Bürde ist leicht, die Frage der Behausung scheint gelöst, ein Schiff kommt, komm flieg mit!”
weitere Informationen zur Künstlerin: www.elisabeth-homar.at
Doris Jauk-Hinz
"Frauenbilder", "Zoetrop" und Objekte "Guldinnen" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Doris Jauk-Hinz lebt und arbeitet als Medienkünstlerin in Graz. Seit 1980 inszenierte intermediale Installationen und Projekte im öffentlichen Raum im In- und Ausland. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen vor allem die Geschlechterverhältnisse im alltäglichen Leben unterschiedlicher gesellschaftlicher Kontexte. Dabei werden kommunikative Qualitäten technischer Medien ebenso genutzt wie soziales Handeln in performativen Interaktionen von Reisekunstprojekten.
weitere Informationen zur Künstlerin: jauk-hinz.mur.at
Andreas Kattner
Skulptur "Pygmalion" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Andreas Kattner lädt zu einer Reflexion über das Verhältnis von Natur und Kultur ein, zum Nachdenken über unterschiedliche Naturbegriffe und betont letztlich die Notwendigkeit zum Dialog mit der Natur.
weitere Informationen zum Künstler: www.derkattner.com
Angelika Kaufmann
"18 Gedichte nach Friederike Mayröcker" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Angelika Kaufmann wurde 1935 in St. Ruprecht bei Villach geboren und lebt in Wien und Warnungs/NÖ. Sie studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien und an der Akademie der Schönen Künste Krakau. Seit 1963 hat sie in zahlreichen internationalen Ausstellungen Rauminstallationen, Buchobjekte und Arbeiten auf Papier gezeigt. Darüber hinaus ist sie eine der renommiertesten Kinderbuchillustratorinnen Österreichs.
Renate Krätschmer
Fotomalerei zu "KONTRASTE" mit Jean-Paul Dumas-Grillet, Brigitte Pamperl, Robert Staudinger 5. 11. - 18. 12. 2010
Interdisziplinäre Arbeit, im Sinne eines erweiterten Kunstbegriffes und eines„konzeptionellen Dadaismus“. Weder noch, aber sowohl als auch. Objektkunst, Rauminstallationen, Korrespondenzen im freien Gelände, Interventionen im urbanen Raum, Filme, Texte, Performative Arbeit in Richtung Gesamtkunstwerk, bzw. einer spezifisch entwickelten Form von Prozessionstheater und im Weiteren von Laufstegtheater.
weitere Informationen zur Künstlerin: www.kusch.ws
Robert Mittringer
"Werkstoff. Inspiration. Botschaft."
Ausstellung 27. 1. - 9. 3. 2012
Robert Mittringer arbeitet mit „armen, einfachen“ Materialien wie Karton, Holz, Ziegel und Leim, lässt sich von in der Natur Gefundenem, oder der Zivilisation Weggeworfenem zu zeitlosen gesellschaftskritischen Kommentaren inspirieren. Er erkennt im Abfallprodukt seine Botschaft, die er behutsam herausmodelliert und übersetzt, indem er die Eigenschaft des Werkstoffs zelebriert.
weitere Informationen zum Künstler: www.kroart.at/artist/robert-mittringer
Gertrude Moser-Wagner
Objekte "Labiler Plot", "Plotvacatdeleatur" und "Melting Plot" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Die Bildhauerin, Projektkünstlerin, Herausgeberin und Kuratorin befragt in ihrer Arbeit Kunst und Wissenschaft, arbeitet konzeptuell und im Sinne von Intervention, Analogie, Osmose an einem Skulpturbegriff, der Fragen von Gesellschaft (kritisch) mit einschließt.
Ausgestellt sind drei Arbeiten aus der PLOT-Serie, die mit „Melting Plot“ 1988 begann (Mitwirkung Ferdinand Schmatz und Peter Böhm). Es geht darin um das Ding, das nicht zu fassen ist (Plot), veränderlich entschlüpft es, kaum dass man es auf den Punkt bringen will.
weitere Informationen zur Künstlerin: www.moser-wagner.com
Brigitte Pamperl
"ATEM" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Atem als wichtigste Lebensfunktion wurde immer wieder als Bindeglied zwischen Körper und Seele verstanden. Licht und Atem bedingen Leben und Natur und beeinflussen die tägliche Befindlichkeit und Verfassung. Diese für Brigitte Pamperl wesentliche Motivik wird hier in eine Äquivalenz von Atem und Wind transferiert.
Fotomalerei zu "KONTRASTE" mit Jean-Paul Dumas-Grillet, Renate Krätschmer, Robert Staudinger 5. 11. - 18. 12. 2010
all tag - Jeder Tag beginnt für mich mit einem ersten Blick aus dem Fenster auf den Himmel und die Tagesstimmung, welche ich täglich in Fotos, festhalte. Tag täglich all täglich beeinflusst die jeden Tag veränderte Lichtstimmung das individuelle Lebensgefühl. Im Gegensatz zum linearen Zeitbegriff der Industriegesellschaften ist der natürliche Rhythmus des Jahreszeitenlaufs als zyklische Zeit untrennbar mit der Natur verbunden.
Ein Leben lang beeinflussen Lichtzeiten unbewusst, subjektiv, täglich unsere psychische Stimmung. Licht und Atem bedingen Leben und Natur. Im Reden über das Wetter und die individuelle Befindlichkeit ist die sozial verbindende Bedeutung des Themas täglich erfahrbar.
Ausgangsmaterial für meine computergrafischen Bildarbeiten sind Fotos "in die LUFT fotografiert". Himmel, Wolken, Kondensstreifen (Luftlinien, Lufträume, Luftwege….) werden verdichtet, vermischt, verdreht, kontrastiert, gelöscht und wieder sichtbar gemacht - um in dem Moment innezuhalten wenn der Prozess des Werdens in Zerstörung kippt.
weitere Informationen zur Künstlerin: www.brigittepamperl-art.com
Stefan Sakic
"Waldfragmente" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Die Grundidee der Installation soll zeigen, dass trotz der Verwendung von gefundenen Waldmaterialien keine Waldidylle entstehen muss. Die Installation „Waldfragmente“ stellt das Fragile und Zerrissene als Spiegelbild einer nichtromantischen Naturvorstellung in den Vordergrund.
weitere Informationen zum Künstler: www.stefansakic.eu
Marika Vicari
"In the heart of the forest" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Ihre Installation lädt zum räumlichen Eintreten in den Wald ein: zum Flanieren, Tagträumen, zum Hören, zum Eintauchen in eine traumhafte Realität – wenn auch nur momenthaft.
weitere Informationen zur Künstlerin: www.kroart.at/artist/marika-vicari
Stefanie Wuschitz
Interaktives Projekt "De-Othering Machine" zur Gruppen-Ausstellung Gesichtsfeld - mund hand fuss font 21. 3. - 5. 4. 2012
Die „De-Othering Machine“ ist eine Video-Konferenz-Plattform, die Kommunikation über Distanz ermöglicht aber nicht zulässt, dass die Gesprächspartner einander sehen. Stattdessen können die TeilnehmerInnen animierte Tierfiguren (Avatare) steuern und einander über diese anonymisierten Gestalten im digitalen Raum erleben und kennenlernen. Die Avatare werden über Gesichtsausdrücke kontrolliert. Die spielerische und kreative Verwendung der eigenen Animationsfigur ermöglicht es den TeilnehmerInnen mehr über die Personen herausfinden, die hinter den weiteren - ebenfalls beteiligten - Tier-Avataren stecken. Gesprächspartner aus verschiedenen Städten werden nach dem Zufallsprinzip zusammen gewürfelt.
Anhand des Multi-Player-Games werden Fragen zum Thema Online-Identität thematisiert. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit mittels „De-Othering Machine“ Ideen auszutauschen und Vorurteile zu dekonstruieren. Neue, länderübergreifende Netzwerke können entstehen.
Programmierung: Philipp Lammer
Im Rahmen der Ausstellung findet ein Workshop mit arbeitssuchenden Jugendlichen statt.
weitere Informationen zur Künstlerin: grenzartikel.com
Leo Zogmayer
"WALDEN" zur Gruppen-Ausstellung "Jahr des Waldes 2011" 21. 1. - 8. 3. 2011
Leo Zogmayer, Meister der Reduktion, komprimiert den Lebensraum Wald zu einer Holzkugel und fügt seinem Synonym für unseren Planeten Erde eine kurze Passage aus Henry David Thoreaus „Walden“, dessen Worte er neu ordnet, hinzu. Die lapidare alphabetische Reihung der Worte bricht die kognitive Struktur des Textes auf. Durch den Entzug der syntaktischen Ordnung wird er zum unscharfen Bild, quasi verflüssigt und entfaltet neue, poetisch anmutende Optionen.
weitere Informationen zum Künstler: www.leozogmayer.com
Christian Zürn
Öl/Bilder - Kunst aus gebrauchtem Kunststoff 20. 4. - 31. 5. 2012
Christian Zürn versucht bei der Annäherung an das Phänomen "Bild" das "Geläufige", Gelerntes und Gewusstes, beiseite zu lassen und stattdessen das Entstehen bildlicher Wahrnehmung zu untersuchen. Er beschäftigt sich mit den Fragen: Was braucht es, damit wir ein Objekt eigenständig wahrnehmen und vom Hintergrund unterscheiden? Wann bekommt ein Objekt Bildcharakter? Wie entsteht aus einem rein visuellen Eindruck ein Bild, wann ist das Bild noch nur Bild und nicht auch schon Wort? Wo ist der Punkt, an dem Assoziationen entstehen, die Erinnerungsketten auslösen, die benennbar werden und sich zu Narrationen formen? Und wie kann man als Künstler diese Abläufe hinterfragen?
weitere Informationen zum Künstler: www.zuern.at
