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FOLKSMILCH

Christian Bakanic - Akkordeon & Perkussion
Klemens Bittmann - Violine & Mandola
Eddie Luis
- Kontrabass & Gesang

Kompositionen und Live-Performance zu „LichtGestalten – Ikonen friedvoller KoExistenz“ mit Guido Zehetbauer-Salzer (15.9. – 28.10.11)

Das Ensemble FOLKSMILCH ergänzt die Würdigung dieser VorBilder um die akustische Dimension.
Sie vertonen menschliche Größe, artikulieren Trauer, Schmerz, Hoffnung, Freude und Lust am Leben in grenzenloser Gemeinschaft.
Zu dieser Ausstellung ist eine CD mit Booklet erschienen.

> Hörbeispiele LichtGestalten 1/3
> Hörbeispiele LichtGestalten 2/3
> Hörbeispiele LichtGestalten 3/3

Das Ensemble FOLKSMILCH, bestehend aus den Musikern Christian Bakanic (Akkordeon & Perkussion), Klemens Bittmann (Violine & Mandola) und Eddie Luis (Kontrabass & Gesang) gibt es seit dem Jahr 2000. Es wurde in Graz anlässlich einer Werbeveranstaltung zum Bau des Semmering-Basistunnels gegründet. Der zweite Auftritt fand in einer Molkerei statt, woher auch der Name rührt. Seit 2010 spielt FOLKSMILCH in der Trio-Besetzung, als "Folksmilch - austrian acoustic trio".

Weitere Informationen zu den Künstlern: www.folksmilch.at

 

Benedikt Jahnel

Jazzmusiker (Klavier)
Dolby Surround Klanginstallation, CD "Poetische Logik_Logische Poesie" zu "Poesie der Logik" mit Harald Plochberger und Walter Angerer (19. 6. – 5. 9. 09)

Benedikt Jahnel zu "Poesie der Logik":
Durch die gemeinsame Ausstellung mit Walter Angerer-Niketa und Harald Plochberger konnte ich als Mathematiker und Jazzmusiker, meine beiden Leidenschaften so bewusst vereinen wie nie zuvor. Meine Suche nach Mathematik in der Musik und Musik in der Mathematik hat mich zu zwei komplementären Kompositionen inspiriert:

"Structures" kombiniert technische und virtuose Mittel, die von strukturellen, mathematisch interessanten Prinzipien geprägt sind. Basierend auf den Klängen mehrerer übereinander geschachtelter Pianos entwickelt sich die Musik in der Verflechtung dieser Ebenen. Gegeneinander verschoben und mit Hilfe der Dolby Surround Technik räumlich gemacht, entstehen aus diesen Schichten in der Zeit immer neue vierdimensionale Formen.

"Pi – Universal Composer" variiert eine aus der unendlichen Zahl Pi generierte Tonfolge. Lauschen wir diesen Tönen lange genug, könnten wir irgendwann jede nur vorstellbare Melodie hören. Wie Tropfen fallen die Töne des Klaviers in den Raum. Die grenzenlose, logische Poesie der Zahl Pi eröffnet uns nichts weniger als die Möglichkeit, für einen Moment an ihrer eigenen Unendlichkeit teilzuhaben.

Weitere Informationen zum Künstler: www.benejahnel.de

 

Wolfgang Muthspiel

Jazzmusiker (Gitarre)
Dolby Surround Klanginstallation, CD "WaldStück" zu "WaldRaum" mit Guido Zehetbauer-Salzer
(3. 4. – 6. 6. 09)

Wolfgang Muthspiel zu "WaldRaum":
Mit der Klanginstallation WaldRaum versuche ich, meine Vorstellung von Wald in Musik zu übersetzen. Gleichzeitig dient die Installation dazu, in einen konzentriert-meditativen inneren Zustand einzutauchen, der die Sinne öffnet. Im Zusammenspiel mit den Bildern von Guido Zehetbauer-Salzer wird ein Raum geschaffen, in dem wir verweilen können, ohne zu schnellen Urteilen verleitet zu werden.

Musikalisch bediene ich mich zwar zum Teil meiner eigenen "field recordings", doch wird der Großteil der Klänge auf Celli und Gitarren erzeugt. Die Klanginstallation wird ein 7.1 Dolby Surround Erlebnis, welches den Betrachter/Zuhörer umhüllt und die in konzertanter Musik üblichen Zeitabläufe aufhebt.

Interessant scheint mir auch, dass wir oft im Wald einen Eindruck von Stille gewinnen, obwohl der Wald alles andere als still ist. In wirklicher Stille (im schalltoten Raum) hingegen, kommt ein Gefühl der Enge auf. Musik zu machen, die eine Art innere Stille auslöst, erscheint mir als ein hohes Ideal, welches dem Wald auf seine Art ständig glückt.

Weitere Informationen zum Künstler: www.materialrecords.com

 

Max Nagl

Jazzmusiker (Saxophon)
Komposition, Live-Performance "floating in air" & "keep hold of yourself" zu "We are floating in the air" mit Eduardo Vega de Seoane (8. 4. - 19. 5. 10).

Max Nagl zu seiner Komposition für "We are floating in the air":
Eduardo Vega de Seoane malt Musik zu den imaginären Tönen eines Saxophons. Ich nahm nun das Stück "keep hold of yourself", spielte das Solo Sonny Rollins' drei- bis viermal so langsam ein, überlagerte es mehrmals, gleichsam als klingenden Malhintergrund, um die musikalische Leinwand mit frei improvisierten Farbtupfern in Vibration zu versetzen. Die bunten Klänge meines Saxophons eröffnen der luftigen Atmosphäre in den Bildern Eduardos eine zusätzlliche Wahrnehmungsebene.

weitere Informationen zum Künstler: www.maxnagl.at

 

Peter Rosmanith

Percussion
Komposition, Live-Performance und CD zu "UPcycling" mit Irene Wölfl, Elisabeth Homar-Zogmayer, Hans Ringhofer (10. 6. - 3. 9. 10).

Als Perkussionist bin ich unentwegt auf der Suche nach neuen Klängen und Geräuschen. Meine Soundreise führt mich nicht nur zum Musikinstrumentenhandel, sondern auch auf Müllplätze, in Kinderzimmer und Küchen, in die Natur und auf Flohmärkte. Alles, von dem ich vermute, dass ihm ein akustisches Geheimnis innewohnt, wird bespielt und nach seinem Klang erforscht.

Bei meiner Arbeit für die Ausstellung "UPcycling" verwende ich ausschließlich Instrumente, die in ihrem früheren Leben einer anderen Verwendung zugedacht waren. Eine Kinderbadewanne wird zum Riesendaumenklavier, Kalebassen zu Wassertrommeln oder Autoschlüssel zu Chimes recycelt. Im Zentrum meines „recycling circle“ steht das Instrument Hang, ein vom Schweizer Instrumentenbauer Felix Rohner vor zirka zehn Jahren entwickeltes Instrument. Das Hang besteht aus zwei miteinander verklebten Schalen aus gehärtetem Stahlblech. Auf der oberen Halbschale befinden sich Tonfelder, die mit einem Hammer ins Blech getrieben sind. Vorbild war unter anderem die in den 1930er Jahren auf Trinidad erfundene Steelpan, die zu Beginn aus ausrangierten Ölfässern entstanden. Vom Ölfass zur Steelpan, von der Steelpan zum Hang ein gelungener „recycling circle“.

Dieser geschlossene, funktionierende Kreislauf ist auch die Grundidee für meine musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema Recycling. Das Ende könnte Anfang sein, die Musik kreist in meinem „recycling circle“.

weitere Informationen zum Künstler: www.peter-rosmanith.at



Ines Ying-Xing Hu

Tanz-Malerei: Die Dinge wechselwirken untereinander und bewegen sich ins Unbestimmte.

Beni Altmüller (Malerei), Yeri Anarika Vargas Sanches (Tanz), Ines Ying-Xing Hu (Musikkkonzept/Violine)
Vorführung: 24. 3. 2011, 19.30 Uhr im Zuge der Ausstellung von Beni Altmüller (16.3. - 1.4. 2011)
Impressionen zur Live-Performance >

Studierte Violine und physisches Theater in Wien, Hannover und Brüssel. Sie erwarb ihr Violin-Diplom 2006 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und ihr Schauspieldiplom 2009 an der De Kleine Academie (Methode J.Lecoq) in Brüssel.
Als Geigerin nahm sie als Stipendiatin an zahlreichen Kursen und Akademien teil und sammelte unter Dirigenten wie Sir Collin Davis, Vladimir Ashkenazy, u. a. in verschiedenen Opern- und Sinfonieorchestern europaweit Erfahrung. In den letzten Jahren verstärkt Tätigkeiten im Bereich zeitgenössischer Musik.

Sie kreierte Theaterstücke als Schauspielerin und Co-Director  (u.a.: Peguy. La Porche/2008; La Mystere de la Charite/2009).
Als Regieassistentin sammelt sie 2010/2011 wertvolle Erfahrungen bei der Berliner Opernkompanie Novoflot, die sich insbesondere der Uraufführung zeitgenössischer Opern widmet.

Sie ist seit 2010 Mitglied der interdisziplinären Künstlergruppe Hwa Shan Fon in Taiwan.
Ines Ying-Xing Hu lebt und arbeitet in Berlin, Wien und Taipei.