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Wir präsentieren auf der PARALLEL VIENNA einen Solostand mit Werken von Marie-France Goerens.

Marie-France Goerens lässt sich mit den neuen Arbeiten ganz auf den Ausstellungsort ein.
Sie zeigt: DIE POESIE DES RECHTEN WINKELS

Clara Kaufmann, Kunsthistorikerin, zu dieser Konzeptarbeit von Marie-France Goerens:

Der Akt des zu Fuß Gehens stellt für Marie-France Goerens einen performativen und inspirativen Prozess gleichermaßen dar. Indem ich mich durch den (öffentlichen oder privaten) Raum bewege, manifestiere ich mich körperlich in ihm. Ich setze meinen Fuß auf den Boden, trete in Kontakt, lege Wege zurück, ziehe meine Linien, hinterlasse Spuren, interagiere. Ich füge mich der Welt zu und setze mich ihr aus, trete in einen Dialog. Marie-France Goerens erklärt das Gehen – das Setzen der einzelnen Schritte und die Wahl des Weges – zu einem Akt des persönlichen Ausdrucks, der Freiheit, ja, der Selbstermächtigung.
"Gehen ist eine Fortbewegungsart, bei der es im Gegensatz zum Laufen keine Flugphase gibt", definiert Wikipedia. Gehen erdet also, der Körper bleibt stets im Kontakt mit dem Boden, doch der Geist kann dabei fliegen. Marie-France Goerens' Herangehensweise erinnert an John Cage, der jedes Geräusch zu Musik erklärte. Seine Wohnung an der stark befahrenen New Yorker 6th Avenue befand er für die beste seines Lebens – er brauche jetzt kein Radio mehr, erklärte Cage seinen Besuchern: "Ich muss nur das Fenster aufmachen." Ganz in diesem Sinne wünschte er den Menschen "Happy new ears", um jederzeit in den Genuss eines Hörerlebnisses zu kommen.
Auch Marie-France Goerens' Einstellung lädt ein, das Potenzial des Gehens auszuschöpfen, jederzeit und überall einen kreativen Akt vollbringen zu können, sich mit einer ephemeren Performance in die Welt einzubringen, selbst wenn sie nur von einem selbst bewusst wahrgenommen wird.

Neben den performativen Qualitäten ist das Gehen für Marie-France Goerens zugleich inspirativer Prozess für künstlerische Produkte. Goerens' Werke beziehen so auf subtile Weise stets ihre körperliche Erfahrung mit ein, sind Abbilder von ihrem persönlich begangenen Dialog mit der Umwelt.

Für die "PARALLEL VIENNA" hat Marie-France Goerens eigens eine Installation erarbeitet, die intensiv auf den Veranstaltungsort Bezug nimmt. Dafür hat sie sich durch das Gewerbehaus bewegt, sozusagen eine "Begehung" gemacht, und das Gebäude auf sich wirken lassen. Linien und Winkel waren es, die dabei besonders in Erscheinung getreten sind: Die L-förmig rechtwinkeligen Motive des Teppichdesigns. Die schiefen Winkel vieler Räume, bedingt durch den geknickten Grundriss des Hauses. Sie weichen vom „Normalen“ ab, nehmen es sich heraus, anders zu sein, als wir es gewohnt sind, spitzer oder stumpfer, aber jedenfalls nicht recht. Genauso, wie Marie-France Goerens es sich herausnimmt, ihren Fuß manchmal anders als gewohnt auf den Boden zu setzen.

Diesen "mutigen" Winkeln hat Goerens ein Denkmal gesetzt, sie hat sie vermessen und in 2 Meter hohe Stelen aus Lochblech übertragen, die, zu Gruppen arrangiert, ihr Abweichen vom rechten Winkel zelebrieren. Das Teppichmuster kehrt in den zweidimensionalen Arbeiten wieder, in denen Marie-France Goerens mit der L-Form experimentiert und variiert. "Gewerbehaus in a nutshell" könnte man sagen, oder, angelehnt an Le Corbusier, "die Poesie des (un)rechten Winkels".


 

Marie France Goerens wurde 1969 in Luxembourg geboren.
2009–2014    Universität für Angewandte Kunst, Wien, Klasse Bildhauerei und Multimedia von
                    Prof. Erwin Wurm (Diplom)
2013             Transarts, Skulpturinstitut Hans Schabus
Sie lebt und arbeitet in Wien und Luxembourg.


zur Messe:
Nachstehend unsere derzeitigen Informationen rund um den Messebesuch:

Ort und Öffnungszeiten:
Ehemaliges Gewerbehaus
Rudolf-Sallinger-Platz 1
1030 Wien
Unser Messestand: Raum 5.17

Anmeldung:
Für den Messebesuch während der regulären Öffnungszeiten gibt es Timeslot-Tickets. Diese können online reserviert werden:
parallelvienna.com/product-category/event/

Messe, 23. 9. – 27. 9. 2020:
12:00 – 15:30 Uhr
15:30 – 19:00 Uhr

Für die Vernissage am 22.9.2020 sind die Timeslots bereits geschlossen.


Sicherheits- und Hygiene-Vorgaben
Aufgrund einer Vorgabe des Magistrats müssen sich alle BesucherInnen der Messe beim Betreten des Gebäudes mit Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse registrieren.
Zu unser aller Sicherheit herrscht im gesamten Gebäude die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei der Ankunft im Gebäude bitten wir alle Personen, sich die Hände zu desinfizieren sowie sich diese regelmäßig zu waschen.


Art Week Luxembourg / The Fair

Marie-France Goerens
Wilhelm Drach
Thomas Koch
Alex Klein


8. – 10. November 2019
Halle Victor Hugo, Luxembourg

paper positions. berlin 2019


Alex Klein
Tonneke Sengers
Eduardo Vega de Seoane
Irene Wölfl

25. – 28. April 2019
deutsche telekom hauptstadtrepresentanz, Berlin

Art Vienna


Roland Goeschl / Ingeborg G. Pluhar


15. - 17. März 2019
Hofburg Wien, Heldenplatz, 1010 Wien


paper positions. basel 2018


Roland Goeschl, Karl Kriebel,
Alex Klein, Guido Zehetbauer-Salzer


Messe vom 12. bis 17. Juni 2018

> Press-Clipping: WELTKUNST-Juni-2018
> Press-Clipping: PARNASS-online-Juni-2018

> Press-Clipping: PARNASS-online-Juni-2018-2



paper positions. berlin 2018


Thomas Koch
Irene Wölfl

Messe vom 26. bis 29. April 2018




Art Karlsruhe 2018


Walter Angerer-Niketa, Marie-France Goerens, Alex Klein, Thomas Koch, Karl Kriebel, Guido Zehetbauer-Salzer

Messe 22. - 25.2.2018

Sonderschau Druckgrafik:
Roland Goeschl

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Marie-France Goerens, Alex Klein, Karl Kriebel, Guido Zehetbauer-Salzer

Messe 26. - 29.10.2017




paper positions berlin 2017


Alex Klein, Thomas Koch, Guido Zehetbauer-Salzer

Messe 28. - 30.4.2017
Ausstellung 3.5. - 13.5.2017




Art Vienna 2017


Roland Goeschl, Alex Klein, Thomas Koch, Guido Zehetbauer-Salzer

23. - 26.2.2017




Art Karlsruhe 2017


Walter Angerer-Niketa, Roland Goeschl, Alex Klein, Edgar Knoop, Eric Kressnig, Grazia Varisco

16. - 19.2.2017

Sonderschau Druckgrafik
u.a. mit Guido Zehetbauer-Salzer

                                                                 

  

Art.Fair Köln 2016


Anna-Maria Bogner, John Carter, Wilhelm Drach, Gerhard Frömel, CX Huth, Alex Klein, Edgar Knoop, Karl Kriebel, Laszlo Otto, Sigurd Rompza, Eduardo Vega de Seoane,
Irene Wölfl, Guido Zehetbauer-Salzer
 

27. - 30.10.2016 

POSITIONS BERLIN Art Fair 2016


Filippo Borella, Karl Kriebel, Robert Staudinger,
Guido Zehetbauer-Salzer
 

zs art zeigt auf der POSITIONS BERLIN Art Fair abstrakte Malerei und Fotografie aus 
Österreich sowie Objekt-Arbeiten aus Italien. 

15. - 18.9.2016
 

Art Karlsruhe 2016 

Walter Angerer-Niketa, Roland Goeschl, 
Karl Hikade, Alex Klein, Leo Zogmayer 

18. - 21.2.2016

>DanielaGregori_artmagazine_ArtKarlsruhe2016



Art & Antique 2015

7. - 15. November 2015
 

Art&Antique 2014

Alex Klein, Helmut Swoboda, Guido Zehetbauer-Salzer


7. bis 15. November 2014

 

Viennafair 2014

Roland Goeschl / Klaus Mosettig


2. bis 5. Oktober 2014




Art Salzburg 2013

10. bis 18. August 2013




Art Austria 2013

11. bis 14. April 2013


Art Salzburg 2012

11. bis 19. August 2012

Art Austria 2012

9. bis 13. Mai 2012


Viennafair 2011

12. bis 15. Mai 2011

Art Austria 2011

4. bis 8. Mai 2011


Viennafair 2010

6. bis 9. Mai 2010