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November 2017

 
Marie-France Goerens / Eduardo Vega de Seoane

Eröffnung: Donnerstag, 9.11.2017, 19.30 Uhr
einführende Worte: Dr. Nina Schedlmayer, freie Kunstkritikerin und Journalistin
Ausstellung: 10.11.2017 bis 12.1.2018


Kunst strebt nach Freiheit.
Marie-France Goerens und Eduardo Vega de Seoane überwinden Konventionen - auf sehr unterschiedliche Weise, mit spielerischer Mühelosigkeit.

Eduardo Vega de Seoane malt, zu Jazzrhythmen, unbeschwerte Gegenstandslosigkeit auf die Leinwand. Seine Kompositionen aus ineinander verwobenen Flächen und linearen, glyphenartigen Kürzel scheinen sich luftig leicht über jedwede Begrenzung des Formates, über jedwede Grenze hinwegzusetzen. Dennoch wohnt dieser Ungezwungenheit eine Ordnung inne, gleichsam die Ouvertüre, die den losen Raster schwereloser Freiheit verbindet. 

Marie-France Goerens zerbricht, zerschneidet, zerreisst Botschaften, ausgetretene Pfade, um daraus neue Zusammenhänge zu formen, um neue Räume zu öffnen. Die Linie ist das Objekt, mit dem sie spielt, mit der sie das Unsichtbare sichtbar macht. Marie-France Goerens überquert dabei Schwellen vom Inneren ins Äußere und wieder retour. Dieses Konzept lässt demzufolge kein Konzept zu. In der Fülle entsteht die Turbulenz, der Anfang des Neuen findet seinen Ursprung im Chaos.