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Ingeborg G. Pluhar

Das reichhaltige künstlerische Leben von Ingeborg G. Pluhar beginnt in der Meisterklasse bei Prof. Fritz Wotruba Anfang der 1960er. Bald emanzipiert sich Ingeborg G. Pluhar vom figuralen Diktat, hinterfragt austauschbare Modeströmungen, Kommentare und Werbeangebote, indem sie solcherart Zeitzeugen, Bilder wie Texte, entleert und zu neuer Bedeutung und Ästhetik verknüpft. In Collagen, Malerei, Bühnenbilddesign, Plastiken, Zeichnungen und Lyrik. 

Ingeborg G. Pluhars Werk überrascht mit facettenreichen Reflexionen einer Massenkultur. Inspirationsquellen für ihre Werkzyklen bilden immer das nahe Umfeld, der triviale Alltag. „Was ist mit diesen scheinbar geltungslosen, für uns unbedeutenden Bewegungen, Lauten, Buchstaben und Bildern, die das Fließband eines einzigen Tages an uns vorbeischiebt?“, fragt sie in einem ihrer Briefe an „Kunstl“, einer fiktiven Gestalt, die für den umfassenden, alles offen lassenden Begriff Kunst steht.