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Eine Komposition aus Geometrie, Struktur, Rhythmus, Musik und Farbe.

Das Werk von Ray Malone ist gegeprägt von Ordnung und Stille, von Verlangsamung, Innehalten, Versinken in der Betrachtung. Ein wohltuender Kontrapunkt zu unserem tatsächlichen Alltag. Die Schönheit seiner Arbeiten ist aus einer anderen Welt. Ihr Charme entspringt einer Choreografie monochromer Harmonien aus subtil zelebrierten Grauwerten und Linien. Ein Spannungsfeld ruhiger Einfachheit, die nicht durch kurzweilige, laute Pointen auffällt, um gleich wieder in Vergessenheit zu geraten, sondern mit zeitloser, hintergründiger Ästhetik anhaltend erfreut.

Dorothée Bauerle-Willert schreibt über Ray Malon: „Einfachheit ist eine Idee, ein Prinzip, eine Haltung. Das Einfache ist nie Folge einer banalen Reduktion, sondern Konzentration, Verdichtung, Selbstständigkeit.“ Sie formuliert weiter, mit Bezug auf sein Werk: „Durch Einfachheit wird das Komplizierte einfach und erschließt die Komplexität, macht diese überhaupt erst sichtbar, erfahrbar. Wahre Einfachheit macht es sich nicht einfach, indem sie das Schwierige ausschließt, vielmehr bringt sie alles zusammen zum Tanzen, lässt Einstimmigkeit anklingen. Das Einfache ist frei von Ballast.“

Ray Malones Werkzyklen eröffnen uns mit ihrer kompromisslosen geradlinigen Präzision und Reduktion eine luzide Architektur fiktiver, verschachtelter Räumlichkeit im Zweidimensionalen. Seine Formensprache ist immer eine Komposition aus Geometrie, Struktur, Rhythmus, Musik und Farbe.