Das Hauptthema meiner künstlerischen Arbeit ist das Aufzeigen von Spannungsverhältnissen wie:
Stabilität – Instabilität
Symmetrie – Asymmetrie
Aktiv – Passiv
verbunden in einer skulpturalen Einheit symbolisieren sie das Werden und Vergehen, die Gefährdung jeglicher Existenz. Zusätzlich wird die Form auf ein Minimum reduziert, sozusagen signethaft geformt, von allem unnötigen Beiwerk befreit, um als reines Substrat den symbolischen und formalen Ansprüchen gerecht werden zu können. Meine Vorliebe für die Götterwelt der alten Ägypter, die sich durch ihren ungeheuren Arbeitsaufwand beim Bau der Pyramiden und Tempel ebenso wie durch ihre Riten Unvergänglichkeit im universalen Zyklus der Zeit erhofften, liefert mir die Benennung jeder einzelnen Skulptur. Auch die Bildhauerei – sowie jede andere künstlerische Tätigkeit – ist ein Versuch, den Status der Unvergänglichkeit zu erreichen. Mein bildhauerisches Werk sehe ich in der Tradition der österreichischen Steinbildhauerei verankert.



