Sehnsuchtsräume

























William-Josh Beck
Jean-Paul Dumas-Grillet
Esther Hagenmaier
Alexandra Roozen
Robert Staudinger
Eduardo Vega de Seoane
Laufzeit: 10.9. - 20.10.2026
Warum sehnt man sich nach einem Raum?
Der Erinnerungen wegen? Weil man ein Erlebnis in einer anderen Welt weiterträumen möchte?
Oder weil er andere Sphären, Stimmungen, Wege eröffnet. Weil er die Grenzen des Alltäglichen aufbricht und imaginäre Weiten offenbart, zulässt. Es sind Räume, jenseits der Realität, die sich in unseren Köpfen frei entfalten.
Die Ausstellung ist ein Impuls, eine Anregung für die eigene Phantasie, für die Freiheit neuer Gedankendimensionen.
William-Josh Beck hält den Moment fest, wo das Meer auf das Festland, den Sandstrand trifft. Eine Linie scheint die beiden Aggregatzustände zu trennen und doch verraten die Strukturen beider Flächen Bewegung, permanente Veränderung. Das Betrachten der Trennlinie steigert sich zu einem meditativen Prozess, zu einem Verweilen im Moment, in dem das Unterbewusste das Bewegen der Linie übernimmt.
Werkübersicht William-Josh Beck
Auch bei Jean-Paul Dumas-Grillet sind es Fotos, in denen die Zeit inne hält, um darin neue Bilder, Geschichten zu entdecken. Die Ferne, nichts als Meer, und doch verlockend einladend. Eine eben verlassene Bettlandschaft, mit dem Duft der Ereignisse der Nacht oder mit einem Buch, das von vertraulicher Nähe erzählt. Und wenn sich ein rot verhangener Raum im Spiegel verdoppelt, die Spiegelung gleichsam zur Öffnung in eine andere Wirklichkeit wird, dann nährt die Imagination die Sehnsucht nach dem Verborgenen.
Werkübersicht Jean-Paul Dumas-Grillet
Esther Hagenmaier denkt den konkreten Kunstbegriff neu. Sie lichtet Architekturlandschaften so ab, dass das reale Motiv in der völligen Gegenstandslosigkeit aufgeht. Sie vollführt eine Transformation von bestehender Architektur, von konstruierten Räumen zu konstruktiv mathematisch-geometrischen Kompositionen. Ihre Ausschnitte aus Linien, Kanten, Licht- und Schattenflächen, oder Perspektiven von einander entfernt liegender Ebenen eröffnen fremde, irreale Raumatmosphären.
Werkübersicht Esther Hagenmaier
Das Weltall, ein allumfassender Raum der nicht fassbar und doch für alle gegenwärtig ist. Alexandra Roozen geht in ihren subtilen Bleistift-Zeichnungen einen Schritt weiter und schafft ein eigenes Universum. Mit bloß einer Kante teilt sie Licht und Schatten, gibt dem Nichts Körper macht das Unbegreifliche lesbar und lässt gleichzeitig alles offen. Mit stiller Geometrie formuliert sie Zustand, kreiert Rückzugsorte, die nicht Stillstand, sondern Rhythmus implizieren.
Werkübersicht-Alexandra Roozen
Himmel und Hoffnung. Meer soweit das Auge reicht. Doch was wartet hinterm Horizont? Robert Staudinger fotografiert per Schiffsreise Horizont, Himmel und Hoffnung – von beiden Seiten. Fotografie als Malerei, als Konzeptkunst. Die Kamera ist für ihn der Pinsel unserer Zeit. In seiner Bildpoesie zeigt er den Menschen als Bestandteil der Natur, des Ganzen. Er bezieht ihn kritisch ein ohne ihn abzubilden. Es sind Gemälde, denen das Außergewöhnliche, das Ungewisse anhaftet, weil sie auf das Dahinter verweisen.
Werkübersicht Robert Staudinger
Eduardo Vega de Seoane musiziert mit Pinsel und Farbstiften zu Jazzrhythmen leichte, unbeschwerte Gegenstandslosigkeit auf die Leinwand. Seine Kompositionen überschreiten mühelos und stets in Symbiose mit dem Malgrund die Grenzen des Formates, die Grenzen jedweder Enge. Kunst strebt nach Freiheit. Eduardo Vega des Seoane überwindet mit spielerischer Neugier Konventionen. Malen ist sein Lebenselixier und diese Leidenschaft erschließt ihm Räume ohne Schranken.
Werkübersicht Eduardo Vega de Seoane
Der Erinnerungen wegen? Weil man ein Erlebnis in einer anderen Welt weiterträumen möchte?
Oder weil er andere Sphären, Stimmungen, Wege eröffnet. Weil er die Grenzen des Alltäglichen aufbricht und imaginäre Weiten offenbart, zulässt. Es sind Räume, jenseits der Realität, die sich in unseren Köpfen frei entfalten.
Die Ausstellung ist ein Impuls, eine Anregung für die eigene Phantasie, für die Freiheit neuer Gedankendimensionen.
William-Josh Beck hält den Moment fest, wo das Meer auf das Festland, den Sandstrand trifft. Eine Linie scheint die beiden Aggregatzustände zu trennen und doch verraten die Strukturen beider Flächen Bewegung, permanente Veränderung. Das Betrachten der Trennlinie steigert sich zu einem meditativen Prozess, zu einem Verweilen im Moment, in dem das Unterbewusste das Bewegen der Linie übernimmt.
Werkübersicht William-Josh Beck
Auch bei Jean-Paul Dumas-Grillet sind es Fotos, in denen die Zeit inne hält, um darin neue Bilder, Geschichten zu entdecken. Die Ferne, nichts als Meer, und doch verlockend einladend. Eine eben verlassene Bettlandschaft, mit dem Duft der Ereignisse der Nacht oder mit einem Buch, das von vertraulicher Nähe erzählt. Und wenn sich ein rot verhangener Raum im Spiegel verdoppelt, die Spiegelung gleichsam zur Öffnung in eine andere Wirklichkeit wird, dann nährt die Imagination die Sehnsucht nach dem Verborgenen.
Werkübersicht Jean-Paul Dumas-Grillet
Esther Hagenmaier denkt den konkreten Kunstbegriff neu. Sie lichtet Architekturlandschaften so ab, dass das reale Motiv in der völligen Gegenstandslosigkeit aufgeht. Sie vollführt eine Transformation von bestehender Architektur, von konstruierten Räumen zu konstruktiv mathematisch-geometrischen Kompositionen. Ihre Ausschnitte aus Linien, Kanten, Licht- und Schattenflächen, oder Perspektiven von einander entfernt liegender Ebenen eröffnen fremde, irreale Raumatmosphären.
Werkübersicht Esther Hagenmaier
Das Weltall, ein allumfassender Raum der nicht fassbar und doch für alle gegenwärtig ist. Alexandra Roozen geht in ihren subtilen Bleistift-Zeichnungen einen Schritt weiter und schafft ein eigenes Universum. Mit bloß einer Kante teilt sie Licht und Schatten, gibt dem Nichts Körper macht das Unbegreifliche lesbar und lässt gleichzeitig alles offen. Mit stiller Geometrie formuliert sie Zustand, kreiert Rückzugsorte, die nicht Stillstand, sondern Rhythmus implizieren.
Werkübersicht-Alexandra Roozen
Himmel und Hoffnung. Meer soweit das Auge reicht. Doch was wartet hinterm Horizont? Robert Staudinger fotografiert per Schiffsreise Horizont, Himmel und Hoffnung – von beiden Seiten. Fotografie als Malerei, als Konzeptkunst. Die Kamera ist für ihn der Pinsel unserer Zeit. In seiner Bildpoesie zeigt er den Menschen als Bestandteil der Natur, des Ganzen. Er bezieht ihn kritisch ein ohne ihn abzubilden. Es sind Gemälde, denen das Außergewöhnliche, das Ungewisse anhaftet, weil sie auf das Dahinter verweisen.
Werkübersicht Robert Staudinger
Eduardo Vega de Seoane musiziert mit Pinsel und Farbstiften zu Jazzrhythmen leichte, unbeschwerte Gegenstandslosigkeit auf die Leinwand. Seine Kompositionen überschreiten mühelos und stets in Symbiose mit dem Malgrund die Grenzen des Formates, die Grenzen jedweder Enge. Kunst strebt nach Freiheit. Eduardo Vega des Seoane überwindet mit spielerischer Neugier Konventionen. Malen ist sein Lebenselixier und diese Leidenschaft erschließt ihm Räume ohne Schranken.
Werkübersicht Eduardo Vega de Seoane



