Ingeborg G. Pluhar

Biografie

1944 
geboren in Wien           
1962–1966 
Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste, Meisterklasse Prof. Fritz Wotruba. 
Während des Studiums zweimaliger Besuch der Sommerakademie in Salzburg (Malklasse unter Oskar Kokoschka und Bildhauerklasse unter Joannis Avramidis) sowie
Teilnahme an Karl Prantls Bildhauer-Symposion im burgenländischen St. Margarethen
1966/67 
Paris-Stipendium an der École des Beaux Arts
1969/70 
Aufenthalt in Berlin
1979 
Assistenztätigkeit am Institut für Künstlerische Gestaltung, TU Wien
1980–1992 
Lehrbeauftragte für das Fach "Foto und Grafik", TU Wien
1990–2003 
Assistenzprofessorin Institut für Künstlerische Gestaltung, TU Wien
 
Lebt und arbeitet in Wien

2012 wurde Ingeborg G. Pluhar mit dem Preis der Stadt Wien für bildende Kunst ausgezeichnet. 

Mitglied
Wiener Secession

Arbeiten im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen (Auswahl)
Albertina Wien
AKH Wien
Österreichische Galerie Belvedere
BMUKK
Neue Galerie Graz
Österreichische Nationalbibliothek / Haus der Geschichte Österreich
Sammlung Ettl
Sammlung Museum Liaunig
SAMMLUNG VERBUND
Stadt Wien
Österreichische Nationalbank
Volksbank
Sammlung Dr. Max Kowatsch
diverse private Sammlungen
 
Ausstellungen
Einzelausstellungen  (Auswahl) 
2019 
 Art Vienna (mit Roland Goeschl) zs art galerie
2018 
 Unterwegs, zs art galerie, Wien
2012 
 Jennersdorf, EXPOSITION.AT, Jennersdorf
2005 
 Kunsthalle Exnergasse, Wien
1994 
 Genovevaburg, Mayen, Rheinland-Pfalz
1994 
 Österreichische Galerie, Belvedere, Atelier beim Ambrosi-Museum
1993 
 Prechtl-Saal der TU Wien
1992 
 BAWAG-Foundation, Wien
1988 
 Secession, Wien
1985 
 Galerie Würthle, Wien
1978 
 Modern Art Galerie, Wien
1977 
 Secession, Wien
 
 English Theatre, Wien
 
 Galerie H, Graz
1976 
 Galerie Christian Brandstätter & Co., Wien
1975 
 Galerie Nächst St. Stephan, Wien
1974 
 Galerie Christian Brandstätter & Co., Wien
1970 
 Forum Stadtpark, Graz
1966 
 Galerie Nächst St. Stephan, Wien

Gruppenausstellungen  (Auswahl) 
2022 
 Collage II; zs art galerie, Wien
 UNE AVANT-GARDE FÉMINISTE de la COLLECTION VERBUND; Les Recontres de la Photographie d’Arles / F (K)
 Feministische Avantgarde; SAMMLUNG VERBUND, Museum of Contemporary Art Vojvodina, Novi Sad / SRB (K)
 
 Amazons of Pop! Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen 1961 – 1973; Kunsthaus Graz (K)
2021 
 Avantgarde und Gegenwart - Die Sammlung Belvedere von Lassnig bis Knebl; Belvedere 21, Wien
 
 Female Sensibility. FEMINISTISCHE AVANTGARDE aus der SAMMLUNG VERBUND; Lentos Kunstmuseum, Linz
2020 
 THE BEGINNING, Kunst in Österreich von 1945 - 1980; Albertina modern; Wien / A (K)
 
 zselection, zs art galerie, Wien
 
 FEMINISTISCHE AVANTGARDE, MADE IN AUSTRIA, Vertikale Galerie der SAMMLUNG VERBUND, Wien
2019 
 Kopf-Variationen, zs art galerie, Wien 
2018 
 Aufbruch ins Ungewisse - Österreich seit 1918, Haus der Geschichte Österreich, Wien
 
 Die Collage, zs art galerie, Wien
2015
 WortBilder, zs art galerie, Wien
2014 
 5 Jahre zs art galerie Wien, zs art galerie, Wien
2013 
 Geometrie beredter Stille, zs art galerie, Wien
2011 
 Franzi´s multiple choice", Muzej Premoderno Umetnosti, Slowenien
2008 
 Matrix (Geschlechter/Verhältnisse/Revisionen), MUSA, Wien
 
 Bildpolitiken", Salzburger Kunstverein, Salzburg
 
 ViennArt: "Entscheidungen. Wien und das symbolische Kapital", MUSA, Wien
2007  
 Happy Birthday Monsignore!, domMUSEUM, Wien
 
 Herbstausstellung 2007, Galerie 16, Wien
2006 
 Type Faces, Museum, Waidhofen/Ybbs
 
 3 Generationen - Regionen, Burg Schlaining, Burgenland
 
 NÄHE FERNE, Deutschvilla, Strobl
 
 Einblicke, Europäische Zentralbank, Frankfurt am Main
2005  
 Zu Zweit, Galerie Altnöder, Salzburg
2004  
 Gegenpositionen. Künstlerinnen in Österreich 1960 - 2000, Museum Moderne Kunst, Passau
2003 
 Künstlerinnen. Positionen 1945 bis heute, Kunsthalle, Krems
1993
 Pro-tektur, Wien
1989 
 Graphikmappe, Secession, Wien
1981 
 Foto und Grafik, Technische Universität Wien
1979 
 Konzepte, Secession, Wien / Die Mitglieder der Wiener Secession, Wien
1978 
 Secessionistinnen 1978, Secession, Wien
1975 
 Lengenfeld, Schloss Lengenfeld, Niederösterreich
1966 
 accrochage, Galerie nächst St. Stephan, Wien
1965 
 Plastiken im Stadtpark, Wien
 
 Europäische Plastik, Den Haag
1964 
 Geist und Form, Wien

Literarische Arbeit
2002 
 Erscheinen des Romans "Paradox" im Mandelbaum Verlag, Wien
1995–2000 
 Arbeit am Manuskript eines Romans
1983 
 Erscheinen des Romans "Leopoldstag" im Verlag Christian Brandstätter, Wien
Bibliografie

Das reichhaltige künstlerische Leben von Ingeborg G. Pluhar beginnt in der Meisterklasse bei Prof. Fritz Wotruba Anfang der 1960er.

Bald emanzipiert sich Ingeborg G. Pluhar vom figuralen Diktat, hinterfragt austauschbare Modeströmungen, Kommentare und Werbeangebote, indem sie solcherart Zeitzeugen, Bilder wie Texte, entleert und zu neuer Bedeutung und Ästhetik verknüpft. In Collagen, Malerei, Bühnenbilddesign, Plastiken, Zeichnungen und Lyrik. 
 
Ingeborg G. Pluhars Werk überrascht mit facettenreichen Reflexionen einer Massenkultur. Inspirationsquellen für ihre Werkzyklen bilden immer das nahe Umfeld, der triviale Alltag. „Was ist mit diesen scheinbar geltungslosen, für uns unbedeutenden Bewegungen, Lauten, Buchstaben und Bildern, die das Fließband eines einzigen Tages an uns vorbeischiebt?“, fragt sie in einem ihrer Briefe an „Kunstl“, einer fiktiven Gestalt, die für den umfassenden, alles offen lassenden Begriff Kunst steht.
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