Emil Toman

Biografie

1. April 1923 – 28. August 2007

1923
geboren in Wien 
Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Professor R. C. Andersen
ab 1950 
freischaffender Maler
1960–1983 
Lehrer an der Höheren Graphischen Bundes- Lehr und Versuchsanstalt in Wien
2007 
gestorben in Brunn/Gebirge, NÖ
 
Lebte und arbeitete in Brunn am Gebirge, Niederösterreich / A

Mitglied
Wiener Secession

Arbeiten im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen  (Auswahl)
Land NÖ
Albertina, Wien
Bundesministerium für Unterricht und Kunst, Österreich
NÖ-Landesmuseum
Kulturamt der Stadt Wien
Kulturamt Villach, Kärnten
Modern Art Museum / CL
Stadt Wien
diverse private Sammlungen
Ausstellungen
Einzel- und Gruppenausstellungen aus dem Nachlass
2025
SchriftBilder, zs art galerie, Wien / A
2024
Dialoge I – 15 Jahre zs art; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
Aktzente; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2020
Figural; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2020
zselection; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2019
SchriftBilder; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2019
Körper – Raum – Zeit; Soloausstellung; Galerie Reinhold Maas, Reutlingen / D
2019
Prinzip Landschaft; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien 
2019
Kopf-Variationen; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2016
works on paper; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2014
5 Jahre zs art galerie; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien
2013
Emil Toman, 1923-2007, Soloausstellung, Brunn am Gebirge
2013
Zeichnung Wien die 4te; Gruppenausstellung, zs art galerie Wien
2013
Emil Toman – Maler, Mentor, Wegbereiter; Gruppenausstellung, zs art galerie, Wien 
2012
Art Austria, zs art galerie, Wien 
2011
Emil Toman – eine ZeitReise, Soloausstellung, zs art galerie, Wien (K) 
2011
Art Austria, zs art galerie, Wien

Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland  (Auswahl)
1998
NÖ-Dokumentationszentrum, St. Pölten
1993
Kuratorium Palais Lichtenstein, Feldkirch
1986
Blau-Gelbe-Galerie, Wien
1978
Galerie G. Armstorfer, Salzburg
1977
Gliedererhaus, Brunn am Gebirge
1973
Wiener Secession, Wien (K)
1972
Bad Schönau, NÖ
1970
Erste österr. Sparkasse, Schwechat
1970
M. E. Toman: ZEICHEN SIGNALE; Galerie in der Passage, Wien (solo)
1970
Forum West, Salzburg
1969
Galerie an der Stadtmauer, Villach
1968
Wiener Secession, Wien
1965
Galerie im Griechenbeisl, Wien
1962
Gewerkschaftshaus Mödling 
1961
Wiener Neustadt 
1958
Wiener Secession, Wien
1957
Zagreb, Kroatien und Belgrad, Serbien
1956
Darmstadt, Deutschland
1954
Wiener Secession, Wien
1953
Akademie der bildenden Künste, Kairo, Ägypten
1952
Wiener Secession, Wien
1951
Wiener Secession, Wien
1950
Wiener Secession, Wien
1949
Modern Art Museum, Chile
Bibliografie
Peter Baum: Abstraktion in dunkel leuchtenden Farben – Positiv zu wertende Kollektive Emil Tomans im Griechenbeisl, OÖ Nachrichten, 16.4.1965
Ausstellungsflyer: Besinnungszeichen Signale, Galerie an der Stadtmauer 1970.
Nach dem Schüler der Lehrer – Zur Ausstellung M. E. Toman in der Villacher Galerie an der Stadtmauer, Kärntner Landeszeitung, 26.3.1970
Greta Misar: Meditationen voll Mystik, Kleine Zeitung Klagenfurt 67/Nr. 70 S1.50, 26.3.1970
Besinnungszeichen – Signale, M.E. Toman in der „Galerie an der Stadtmauer, Volkszeitung Kärnten, 26.3.1970
Horst Ogris: Signale menschlicher Einsamkeit, Kunst im Hinterhof – Galerie an der Stadtmauer zeigt Graphik von M. E. Toman, 26.3.1970
Ausstellungsflyer: Zeichensignale, Erste österreichische Spar-Casse Galerie in der Passage, Wien I, Hoher Markt 4  1970.
Heinrich Fuchs: Österr. Kunst- und Architekturgeschichte – Die österreichischen Maler des 20. Jahrhunderts. Eigenverlag, Bd. 4, 1985, S. 177
Joachim Rössl: Des Lebens Schatten Bilder. Farbe-Rhythmus-Licht.
in Ausstellungskatalog TOMAN ENTSTEHUNG VORLÄUFIGKEIT BEWEGUNG, NÖ Landesmuseum Blau-Gelbe Galerie der NÖ Kulturabteilung Wien I, 1986,
Gabriele Kala: Vibration der Seele, Zur Ausstellung eines „Großen Unbekannten“, DIE FURCHE, 12.9.1986
Gabriele Kala: Vibration der Seele, Zur Ausstellung eines „Großen Unbekannten“, Die Kronen Zeitung,12.9.1986
Kristian Sotriffer: Verwandlung des Informel – Jascha, Toman und Rainer in Wiener Galerien, Die Presse,10.9.1986
Wiener Zeitung: Zum Informel hin und zurück, 6.9.1986
Ausstellungsflyer: Kuratorium Liechtenstein Feldkirch, Austria Abstrakt 1955-1980, Gruppenausstellung: Hans Bischoffshausen, Adolf Frohner, Johann Fruhmann, Franz Herberth, Andrew Molles, Fred Nowak, Drago J. Prelog, Arnulf Rainer, Alois Riedl, Hans, Staudacher, Emil Toman; 1993
Harald Krämer: GALERIE IM GRIECHENBEISL 1960 – 1971, Verlag Christian Brandstätter, 1995, S. 132/136
Presseaussendung der NÖ Landesregierung: NÖ Dokumenationszentrum feiert 20jähriges Bestehen, 20.2.1998
Guido Zehetbauer-Salzer: Emil Toman, Publikation zs art galerie, Wien, 2011
„Figural“: Emil Toman, Robert Staudinger, Wilhelm Drach; kulturkanister.at, November 2011
Barbara Schlemmer & Guido Zehetbauer-Salzer: Emil Toman – 1923 bis 2007 – ein leider in Vergessenheit geratener Vertreter des österreichischen Informel wäre am 1. April 2013 90 Jahre alt geworden, Brunner Geschichten, Ausgabe 13/2013, S. 28 bis 33
www.kunstinvestor.at: ZS art Galerie: „Emil Toman – Maler, Mentor, Wegbereiter“, Online-Redaktion Michael R. Minassian, 15.1.2013
www.freundederkuenste.de: Ausstellungsempfehlung: Ausstellung in Wien: „Emil Toman – Maler, Mentor, Wegbereiter“ bis zum 21.3.2013 in der ZS art Galerie; 30.1.2013
www.wien-kunst.at/highlights: Empfehlungen im Februar: ZS Art Gallery – Emil Toman – Maler, Mentor, Wegbereiter; Empfehlungen der Redaktion, 02/2013
Karla Starecek: Freudenfeier, 5 Jahre zs art galerie, PARNASS Nr. 02/2014, S 22
Reutlinger General-Anzeiger: Chronik des Lebendigseins, Emil Toman in der Galerie Reinhold Maas, Reutlingen; 23.5.2019
Silvie Aigner: DIALOGE I UND II, ZS ART GALERIE FEIERT JUBILÄUM, PARNASS, S 66, 2024


 

Was den Menschen, Maler und Lehrer Emil Toman auszeichnete war die kompromisslose Liebe zur Freiheit.

Sie führte den furchtlosen, jungen Mag.art nach Kairo, in die Wüste, wo ihn die pulsierende Fülle der Fremde und die endlose Leere des Sandmeeres inspirierte, ja, prägte. Inspiriert von seinen zahlreichen Auslandsreisen und angeregt von den Wanderungen in der Natur, konzentrierte sich Emil Toman auf das Festhalten starker Emotionen und nicht auf das Abmalen des Gesehenen. Als Naturliebhaber war sein größter Wunsch, in Verbindung mit dem All zu sein. Um die Wogen seiner Empfindungen möglichst authentisch nieder zu malen experimentierte der vielseitige Künstler unermüdlich mit neuen stilistischen Ausdrucksmethoden und fand vor allem im Informel seine malerische Heimat.